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BTSync als Dropbox Alternative

BTSync halte ich für eine brauchbare Alternative zur Dropbox mit dem Vorteil das meine Daten bei mir bleiben und mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung übertragen werden. Das ganz macht natürlich nur Sinn, wenn BTSync auf einem Gerät installiert ist was 24/7 läuft. Hier bietet sich der Raspberry Pi oder das Cubieboard an.

Vorbereitung

$ wget http://btsync.s3-website-us-east-1.amazonaws.com/btsync_arm.tar.gz
$ tar -zxf btsync_arm.tar.gz
$ mkdir /etc/btsync
$ mv btsync /etc/btsync/
$ cd /etc/btsync/
$ chown root:root btsync
$ chmod 755 btsync

Beispielkonfiguration erstellen

$ ./btsync --dump-sample-config > sync.conf

Wer hier über die Fehlermeldung „btsync no such file or directory“ stolpert, sollte folgenden Link erstellen.

$ ln -s /lib/arm-linux-gnueabihf/ld-linux.so.3 /lib/ld-linux.so.3

In der sync.conf braucht man eigentlich nur die Sektion webui an seine WĂĽnsche anpassen.

Startscript erstellen

#! /bin/sh
# /etc/init.d/btsync
### BEGIN INIT INFO
# Provides: btsync_server
# Required-Start: $local_fs $network
# Required-Stop: $local_fs $network
# Default-Start: 2 3 4 5
# Default-Stop: 0 1 6
# Short-Description: BTSync
# Description: BtSync Server
### END INIT INFO
#

# Start or Stop BT Sync
case "$1" in
start)
/etc/btsync/./btsync --config /etc/btsync/sync.conf
;;
stop)
pkill btsync
;;
*)
echo "Usage: /etc/init.d/btsync {start|stop}"
exit 1
;;
esac

exit 0

und beim booten laden

$ chmod +x /etc/init.d/btsync
$ update-rc.d btsync defaults

BTSync selbst wird über eine Web Oberfläche konfiguriert. Die Mac OS X Anwendung läuft zuverlässig und Resourcen schonend im Hintergrund. Die iPhone App ist minimalistisch und selbsterklärend.