BTSync als Dropbox Alternative

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BTSync halte ich für eine brauchbare Alternative zur Dropbox mit dem Vorteil das meine Daten bei mir bleiben und mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung übertragen werden. Das ganz macht natürlich nur Sinn, wenn BTSync auf einem Gerät installiert ist was 247 läuft. Hier bietet sich der Raspberry Pi oder das Cubieboard an.

Vorbereitung

$ wget http://btsync.s3-website-us-east-1.amazonaws.com/btsync_arm.tar.gz
$ tar -zxf btsync_arm.tar.gz
$ mkdir /etc/btsync
$ mv btsync /etc/btsync/
$ cd /etc/btsync/
$ chown root:root btsync
$ chmod 755 btsync

Beispielkonfiguration erstellen

$ ./btsync --dump-sample-config > sync.conf

Wer hier über die Fehlermeldung „btsync no such file or directory“ stolpert, sollte folgenden Link erstellen.

$ ln -s /lib/arm-linux-gnueabihf/ld-linux.so.3 /lib/ld-linux.so.3

In der sync.conf braucht man eigentlich nur die Sektion webui an seine Wünsche anpassen.

Startscript erstellen

#! /bin/sh
# /etc/init.d/btsync
### BEGIN INIT INFO
# Provides: btsync_server
# Required-Start: $local_fs $network
# Required-Stop: $local_fs $network
# Default-Start: 2 3 4 5
# Default-Stop: 0 1 6
# Short-Description: BTSync
# Description: BtSync Server
### END INIT INFO
#

# Start or Stop BT Sync
case "$1" in
start)
/etc/btsync/./btsync --config /etc/btsync/sync.conf
;;
stop)
pkill btsync
;;
*)
echo "Usage: /etc/init.d/btsync {start|stop}"
exit 1
;;
esac

exit 0

und beim booten laden

$ chmod +x /etc/init.d/btsync
$ update-rc.d btsync defaults

BTSync selbst wird über eine Web Oberfläche konfiguriert. Die Mac OS X Anwendung läuft zuverlässig und Resourcen schonend im Hintergrund. Die iPhone App ist minimalistisch und selbsterklärend.