desk.pm - show stopper

#generic #blog

Bislang habe ich meine Artikel immer online über das Dashboard erstellt. Da die Artikel eine überschaubare Größe haben, hat das fricklige Dashboard seinen Zweck erfüllt.

Desk ist ein Programm was damit wirbt einfach einen Artikel zu schreiben, ihn zu publizieren und fertig. Und genau das macht das Programm auch, es konzentriert sich auf den eigentlichen Zweck ohne den Anwender zu nerven. Die Oberfläche ist auf ein Minimum reduziert und unendliche Konfigurationsmöglichkeiten sucht man vergebens. Ich liebe Minimalismus.

Das Programm kostet 30 Euro und das ist für ein „ich probiere es halt mal aus“ doch ein Hindernis. Ich bin gerne bereit einen solchen Preis für eine Software zu zahlen, wenn ich diese dann auch Produktiv nutzen kann. Aber der Teufel steckt im Detail.

Das Positive was mir sofort aufgefallen ist, das Schreiben eines Artikel’s geht tatsächlich flotter und ich kann mich voll und ganz auf den Artikel konzentrieren. Aber beim publizieren – zumindest bei WordPress – stimmen einige Formatierungen nicht. Das „read more“ Tag wird immer mit einem Zeilenumbruch exportiert, was eine Verwendung im Fließtext unmöglich macht. Man kann dies natürlich im Dashboard wieder korrigieren, aber bei der nächsten Änderung über Desk geht das Spiel von vorne los und eigentlich sollte Desk das Dashboard für Artikel ablösen. Als Notlösung nutze ich jetzt deshalb ein WordPress Plugin, was die Excerpt automatisch erstellt.

Das zweite Negative ist, das bei einem neuen Artikel die Kommentare deaktiviert sind. Auch hier muss man wieder den Umweg über das Dashboard gehen. Dieser Bug ist seit Version 1.0 bekannt und sollte in der aktuellen Version 1.1 behoben sein. Ist er aber leider nicht.

Momentan sehe ich Desk mit gemischten Gefühlen. Ich erkenne das Potenzial und würde Desk auch gerne weiter nutzen, aber mit den aufgefallenen Mängeln ist es für mich nur bedingt Produktiv nutzbar.

Warten wir mal auf das nächste Update.