Usability

generic

Wie bereits hier beschrieben, habe ich momentan so meine Sorgen mit Chrome. Die M42 Version ist gerade etwas zickig und schießt sich gerne mal in den Datenhimmel. Also nehme ich diesen Umstand mal zum Anlass, Safari und Firefox zu testen.

Nach einer Stunde mit Safari wurde mir wieder bewußt warum ich diesen Browser nicht mag. Das Design, das die Tabs unterhalb der Adressleiste sind, ist natürlich Geschmackssache – ich mag es nicht. Was ich vermisse ist die Möglichkeit einen eigenen Proxy zu konfigurieren. Hier wird man an den System Proxy verwiesen. Die Gesprächigkeit bzg. eine verschlüsselten Verbindung ist mager. Ich kann nicht erkennen welche Verschlüsselungsmethode verwendet wird. Weiterhin fehlt die Möglichkeit SSLV3 zu deaktivieren. Im Vergleich mit Chrome oder Firefox wirkt der Browser träge und man hat das Gefühl mit angezogener Handbremse zu fahren.

Weiter geht’s mit Firefox. Ich habe Firefox jahrelang unter Windows benutzt und jetzt eine Woche lang unter OSX damit gearbeitet. Unterm Strich, ja, Firefox ist ok, fängt aber mit seinen unzähligen Konfigurationsdialogen, Schaltern und Knöpfen schnell an zu nerven. Was direkt auffällt ist, das Firefox alles in einem Prozess abhandelt. Das hat sicherlich seine Vor- und Nachteile, scheint aber nicht so gut mit OSX zu harmonieren. Power Nap funktioniert offensichtlich gar nicht, und ich habe das Gefühl das Firefox richtig Sytemzeit verbruzelt.

An dieser Stelle muss ich mir eingestehen, ich vermisse Chrome.

Ich habe unter Chromium mal einen Bug Report 481589 aufgemacht und bin doch überrascht, das man das Problem ernst nimmt. Meine bisherigen Erfahrungen ließen eigentlich nicht’s gutes hoffen. Wie sich heraus stellte war der Bug bekannt und in M43 gefixt. Also habe ich die Beta Version installiert und nutze diese jetzt.